chaosma
beim SWF-Konzert Ludwigshafen, Februar 98:
Gesine Dreyer, Harfe
geb. 1969 in Hamburg, erster Harfenunterricht bei Prof.
J. Jahn. Jungstudentin
an der Musikhochschule Lübeck.
Mitglied in verschiedenen Jugendorchestern, darunter
die Landesjugendorchester
Hamburg und Schleswig-Holstein.
1986-93 Studium an der Hochschule für Musik und
Theater Hamburg bei Proff.
Julie Hahn und Maria Graf.
Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes.
1987 Mitglied der Orchesterakademie des Schleswig-Holstein-Musik-Festivals.
1988-91 Mitglied der Jungen Deutschen Philharmonie.
Seit 1989 Mitglied des Kammermusikensembles "Gruppe M".
Im ensemble chaosma seit dessen Gründung.
Seit 1993 Soloharfenistin des Philharmonischen Orchesters
Kiel.
Julia Henning, Sopran
geb. in Hamburg. Sie studierte an der Hochschule für
Musik und Theater Hamburg
bei Prof. Sabine Kirchner Lied und Oratorium und war
Mitglied der Opernklasse
von Prof. Helmut Franz.
Sie war Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen
Volkes und der Alfred
Töpfer Stiftung und beendete ihr Studium mit Auszeichnung.
Neben einem umfangreichen Opernrepertoire (u.a. Sextus
in "Titus", Zerlina in
"Don Giovanni", Conception in "Die spanische Stunde"
und Die Frau in "La Voix
Humaine") widmet sich Julia Henning intensiv dem Liedfach
und der
zeitgenössischen Musik. Sie gastierte im In- und
Ausland (Italien,
Niederlande, mit chaosma in Skandinavien, Mittel- und
Südamerika). Mit dem
NDR, Radio Danmark und Radio Mexico entstanden Rundfunkproduktionen.
Julia Henning arbeitet mit verschiedenen Künstlern
regelmäßig zusammen und ist
Mitglied von chaosma und ensemble intégrales.
Barbara Lüneburg, Violine
geb. 1965, studierte Violine zunächst bei Ulf Hoelscher
in Karlsruhe, darauf
bei Uwe-Martin Haiberg in Lübeck, ging dann für
ein Jahr nach Moskau an das
Tschaikowsky-Konservatorium zu Zorija Schichmurzaeva
und studierte schließlich
bei David Takeno an der Guildhall School of Music and
Drama in London.
Ihr Konzertexamen bestand sie mit Auszeichnung.
Sie war Stipendiatin des DAAD, der Studienstiftung des
deutschen Volkes und
Preisträgerin verschiedener Violinwettbewerbe. Rundfunkproduktionen
gab es in
verschiedenen Sendeanstalten.
Barbara Lüneburg arbeitet als freischaffende Konzertgeigerin
und gibt Konzerte
im In- und Ausland, arbeitet besonders im ensemble intégrales.
Satoshi Oba, Gitarre
In Kawasaki (Japan) geboren, erhielt er 1973 seinen ersten
Gitarrenunterricht
bei Tatsuo Sufino, später bei Yuji Konno.
Nach mehreren Preisgewinnen in Japan erhielt er einen
Vorderen Preis beim 30.
Internationalen Gitarrenwettbewerb in Paris.
1990 legte Satoshi Oba die Diplomprüfung an der
Hochschule für Musik und
Theater Hamburg mit Auszeichnung ab.
1991 führten ihn Konzerttourneen durch Japan und
Norddeutschland.
1992 erreichte er einen II. Preis des VIII. Internationalen
Gitarrenwettbewerbs "Andrès Segovia" in Almuñecar
(Spanien).
Satoshi Oba nahm an verschiedenen Meisterkursen teil,
u.a. von Josè Gonzales,
Oscar Ghiglia, Robert Aussel, Eliot Fisk und Julian Bream.
Rundfunk- und Fernsehaufnahmen erfolgten im NDR, ZDF,
ORTF, NHK und Radio
Danmark.
Erfolgreiche Konzertauftritte in Dänemark, Südamerika
und Japan mit dem
"ensemble chaosma" runden seine bisherigen Erfolge ab.
Sidney Corbett, Komposition
1960 in Chicago geboren, studierte Komposition und Philosophie
an der
University of California, San Diego und setzte sein Kompositionsstudium
an der
Yale University fort, wo er 1989 promovierte. 1985 bis
87 studierte er als
DAAD Stipendiat Komposition an der Hochschule für
Musik und Theater Hamburg
bei György Ligeti.
1995 war Sidney Corbett Gastprofessor für Komposition
und Analyse der
zeitgenössischen Musik an der Duke University, Durham
(USA). Corbett hielt
Vorträge und Meisterkurse u.a. am Königlichen
Konservatorium Aarhus, am Haus
der Komponisten Moskau (auf einer chaosma-Reise) sowie
an zahlreichen
Universitäten in den USA. Als Autor hat er Aufsätze
in Deutsch und Englisch
veröffentlicht.
Sidney Corbetts Werke, die Bühnen-, Orchester-,
Instrumental-, Solo- und
Vokalliteratur umfassen, erhielten zahlreiche Preise
im In- und Ausland.
Eine Portrait-CD wird 1998 bei Kreuzberg Records herauskommen.
Seine
Kompositionen werden beim Moeck Verlag, beim Verlag Neue
Musik, Berlin und
beim Bärenreiter Verlag veröffentlicht.
Manfred Stahnke, Komposition
und Keyboard
geb. 1951.
Seit 1970 in Freiburg Schüler von Wolfgang Fortner
und Klaus Huber in
Komposition, von Robert Alexander Bohnke und Edith Picht-Axenfeld
in Klavier.
Studium der Musikwissenschaft.
Examen in Musiktheorie/Komposition 1973 bei Fortner.
Seit 1974 bei György Ligeti an der Hochschule für
Musik und Theater Hamburg.
1979 Promotion bei Constantin Floros über "Struktur
und €sthetik bei Boulez".
1979/80 an der University of Illinois, USA bei Ben Johnston
Studium von
Mikrotonalität, bei John Melby Computermusik, fortgesetzt
bei John Chowning,
Stanford University.
Seit 1983 Lehrer an der Hochschule für Musik und
Theater Hamburg. Professor
für Komposition seit 1990.
Manfred Stahnke schrieb mehrere Bühnen- und Orchesterwerke
sowie Kammermusik,
veröffentlichte zahlreiche Schriften zur Musik.
Robert Darroll, Filmemacher
geb. 1946 in Wiltshire, England.
1965-70 B.A. (F.A.) in "Painting and Graphics" an der
Michaelis School of Fine
Art.
1971-72 DAAD-Stipendiat. Zusammenarbeit mit Kurt Kranz
an der Rekonstruktion
und Realisation von originalen Bauhaus-Drehbüchern
für experimentelle Filme.
1980 Produktion des experimentellen Films "Spiegelung"
für das ZDF.
1982 Produktion des zweiten Projekts "Zeit" für
das ZDF.
1983-84 in Song Kwang Sa, Südkorea. Beschäftigung
mit Koreanischer und
Asiatischer Kunst.
1984-90 Design und Produktion von drei abstrakten Animationsfilmen
"Lung",
"Feng Huang", "Stone Lion" - unter dem Generaltitel "The
Korean Trilogy".
1990-93 Design und Produktion des Computeranimationsfilms
"Memb".
1993-96 Design und Produktion von "Moe´s Field"
mit gemischter Technologie
zwischen Zeichnung, Video und Computeranimation.
1994-97 Arbeit an einem Virtual Reality Projekt für
die Einweihung des
Zentrums für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe,
in Zusammenarbeit mit
Kiyoshi Furukawa.
Kiyoshi Furukawa, Komposition
und Computer
geb. 1959 in Tokyo, Japan.
Kompositionsstudien in Tokyo bei Yoshiro Irino, in Berlin
bei Isang Yun und in
Hamburg bei György Ligeti.
1988 Diplom in Musiktheorie und Komposition.
1991 Gründung des Music Media Lab Hamburg mit Unterstützung
der Hamburgischen
Kulturstiftung und der Kulturbehörde Hamburg.
1991 Studienaufenthalt im CCRMA an der Stanford University,
USA.
1992/93 Siemens-Stipendiat am ZKM Karlsruhe.
Aufführungen bei internationalen Musikfestivals
(Warschauer Herbst,
Inventionen Berlin, Steierischer Herbst Graz, Interface
Hamburg, Multimediale
Karlsruhe etc.). Zur Eröffnung des ZKM Uraufführung
der Medienoper "Den
ungeborenen Göttern".
Seit Nov. 1997 erneut Aufenthalt am ZKM zur Realisierung
eines CD-ROM-
Projekts.
Kiyoshi Furukawa schreibt neben multimedialen Werken
auch Kammermusik und
Orchestermusik (Preisträger beim NDR-Wettbewerb
für "invisible sculpture" für
großes Orchester 1996).